Vorbereitungsrennen auf die Trans Alp

Curly Girls

Four Peaks und ein paar mehr – ich hab mitgezählt

Katrin Benz berichtet von ihrer Vorbereitung auf die Trans Alp

Kleine Geschwister können zuckersüß aber manchmal ganz schön anstrengend sein. Und so fällt auch mein Fazit zur Bike Four Peaks aus, die sich im Vergleich zur Bike Trans Alp, als kleine „Etappenrennen-Schwester“ einreiht. In 4 Tagen 206,50 km und 8.145 hm – das ist für jeden motivierten (und ein bisschen trainierten) Biker zu schaffen. Schade, dass sich dennoch nur wenige Ladies an den Start wagten und nur 41 ins Ziel kamen. Das muss 2017 anders werden, versprochen?

Die Frage, warum so ein Etappenrennen fahren und nicht 'ne private Tour durch die Alpen unternehmen? Ganz klar: Vor, während und nach den Etappen herrscht unter den knapp 600 Bikern eine tolle Stimmung, die Streckenführung, Verpflegung und erste Hilfe unterwegs sind gut organisiert. Wer sich im Ziel massieren bzw. nochmals quälen lassen möchte, kann sich Termine buchen. Perfekt!

Die Diskussion Hardtail oder Fully habe ich erst gar nicht aufkommen lassen. Mein Black Adder Team natürlich. Federgabel vorne muss reichen und für alles andere gibts ja Fahrtechnik und wenn's ruppiger wird das Motto “speed safes life”. Auch wenn mein persönliches Fazit im Bezug auf das Ergebnis nicht ganz zufriedenstellend war, kann ich sagen, es waren sehr coole 4 Tage in den Etappenorten Leogang/Saalfelden und Kirchberg. Wem die Locations bzw. Bikeparks noch nichts sagen, dann sucht beim Video-Kanal eurer Wahl nach “Hangman-Trail”, “Flying Gangster”, “Harlassanger-Trail”, “Fleckalmtrail”, “Lisi-Osl-Trail” – diese hammermäßigen Abfahrten hat Renndirektor Marc Schneider perfekt in die Streckenführung eingebaut - noch Fragen?